Wissenswertes rund um Holzfassaden, die beste Pflege, Montagemöglichkeiten und mehr

Farben, Lacke und Lasuren – Beschichtungssysteme sichern den Werterhalt
Nahezu jeder Eigentümer präsentiert seine nagelneue Holzfassade Freunden und Bekannten mit stolz geschwellter Brust. Schließlich ist das glanzvolle Holz eine wahre Augenweide für jeden Betrachter. Wird sie Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert, bleibt Ihnen das makellose Erscheinungsbild der Fassade nicht lange erhalten. Mit kontinuierlicher Wartung lässt sich die Baukonstruktion auch dauerhaft in gutem Zustand erhalten. Auf diese Weise bewahren Sie nicht nur die wunderschöne Optik, sondern sparen sich aufwändige Renovierungsarbeiten. Erfahren Sie, wie Sie mit wenigen Handgriffen abblätternde Farbe sowie vergraute Oberflächen vermeiden und Ihre schöne Fassade optimal pflegen.

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Die richtigen Beschichtungen sorgen für optimalen Schutz

Die meisten Eigentümer wissen, dass man Holz im Außenbereich regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls streichen sollte. Man unterscheidet zwischen:

  • Lasuren, die ein offenporiges transparentes Ergebnis erziehen

    Je transparenter die Lasur ist, desto kürzer ist das Renovierungsintervall!

    und

  • deckenden Holzfarben / Lacken, die eine geschlossenen und meist farbige Oberfläche erzielen.

Den längsten Holzschutz erreicht man durch bunte Holzfarben!
Diese sollten, gerade auf der Südseite mit starker Sonneneinstrahlung, nicht zu dunkel sein, weil ansonsten das Holz und die Beschichtung Temperaturen bis zu 90° C ausgesetzt werden.

WICHTIG: Bei einer Renovierung ist auch das auspachten der Risse oder eventueller Fehlstellen im Holz vor dem Anstrich sehr wichtig. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann.

Notwendiger Schutz für langfristigen Werterhalt

Sämtliche Materialien, die einer direkten Bewitterung ausgesetzt sind, unterliegen fortwährenden Abbauprozessen. Sowohl Regen, Schnee, Hagel und Frost als auch das einfallende Sonnenlicht schädigen die verwendeten Bauteile mit der Zeit. Dabei wird jeder Werkstoff in einer unterschiedlichen Geschwindigkeit von den Wettereinflüssen zerstört.

Mögliche Alternativen:
Wartungsfreie Materialien wie Kunststoff oder Aluminium zeichnen sich oftmals durch eine deutlich höhere Haltbarkeit aus. Gleichzeitig sind sie kaum reparierbar und müssen am Ende ihrer Nutzungsdauer kostspielig entsorgt werden.

Beschichtete Holzbauteile hingegen müssen regelmäßig gewartet werden.
Sie haben jedoch den enormen Vorteil, dass sie leicht repariert werden können. Darüber hinaus erreichen Holzbauteile mit deckenden Beschichtungen im Außenbereich Wartungsintervalle von über zehn Jahren. Dadurch haben Sie wenig Pflegeaufwand. Schließlich liefern die meisten skandinavischen Häuser eindrucksvolle Beispiele für werterhaltende Holzbeschichtungen. In dieser Region werden bunte Holzfarben verwendet, um Häuser mit Holzfassaden vor Wind und Wetter zu schützen. Anhand der leuchtenden Farben ist ersichtlich, dass sich daraus viele Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Zahlreiche historische Gebäude zeigen, dass Holz mit den richtigen Lasuren / Holzfarben und einer guten Wartung durchaus mehrere Jahrhunderte überdauern kann. Weiterhin wächst dieser natürliche Werkstoff in unseren Wäldern in ausreichender Menge nach und kann am Ende seiner Lebensdauer umweltschonend entsorgt werden.

Was zeichnet ein geeignetes Beschichtungssystem aus?

Eine wirksame Beschichtung muss das Holz sowohl vor Feuchtigkeit, Mikroorganismen als auch vor UV-Einstrahlung umfassend schützen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie gewisse physikalische Einflüsse zuverlässig abhält. Dazu gehören insbesondere die Wucht von einfallenden Hagelkörnern und Schlagregen. Auf diese Weise verhindert sie den fortwährenden Abbau der Holzsubstanz bei dauerhafter Bewitterung. Natürlich unterliegt ebenso die Beschichtung den witterungsbedingten Abbauprozessen. Sie wird vor allem von Feuchtigkeit und UV-Licht stark beschädigt. Oftmals führt die andauernde Witterung zu Rissen, spröden Stellen und dem Abblättern der Beschichtung. Deshalb sind selbst bei der besten Lackierung regelmäßige Wartungsmaßnahmen erforderlich, um den Zustand des Werkstoffs zu erhalten. Nur so kann Ihr Holz optimal geschützt werden. Sind diese Maßnahmen vorbildlich durchgeführt, erreicht die Holzfassade problemlos eine Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten.

Holz-Varianten und Gestaltungsarten

Hauseigentümer, die Holz für Hausbau oder Fassaden-Sanierung nutzen, möchten es natürlich Jahrzehnte lang erhalten. Daher kommen dafür auch nur bestimmte Holzarten und Oberflächenbehandlungen infrage. Soll das Holz unbehandelt sein, etwa weil man sich an seiner einzigartigen Maserung erfreuen möchte, wählt man eine witterungsbeständige Holzart. Besonders geeignet sind:

  • einheimische Lärche
  • Sibirische Lärche
  • Red Cedar
  • Douglasie

„Die Sibirische Lärche punktet mit braunrötlicher Färbung und dezenten Ast-Einschlüssen. Red Cedar hat eine feine Maserung und ist in hellen und dunkleren Farbtönen erhältlich. Es verharzt nicht und wird gern für Fassaden-Schindeln genutzt. Alle vier Nadelhölzer haben auch unlasiert eine lange Lebensdauer. Kiefern- und Fichtenholz sollten jedoch mit einer Holzschutz-Lasur versehen werden.

Beim Riegel Holzhandel, als der Fachhändler in der Region Salzburg, Salzburger Land, Grödig, dem Salzkammergut und St.Wolfgang halten wir verschiedene Farben, Lacke und Anstriche für Ihre Holzfassade bereit!

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Die Vorteile von Holzfassaden im Überblick

  • kann problemlos mit einer Wärmedämmung versehen werden, sie schützt, wärmt und isoliert
  • ist sehr langlebig, selbstverständlich bei guter Pflege, das ist das A und O
  • eine gedämmte Holzfassade schafft Wärmeschutz und damit Senkung der Energiekosten, Hitzeschutz im Sommer, Schall- und Brandschutz
  • kreative Gestaltungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt: Kombination mit herkömmlichen Fassaden, wie Putz oder Schiefer sind ebenfalls möglich
  • ökologisch und natürlich - Holz als nachwachsender ökologischer Rohstoff
  • eine Fassade aus Massivholz wirkt harmonisch und lebendig
  • besonders bei Renovierungen von Alt- und Anbauten ist eine Holzfassade eine sehr gute optische Lösung
Nahaufnahme von Fassadenholz - hell.

Die Gestaltung einer Holzfassade ist bereits durch die Profilierung des Holzes variabel.

Gängige Konstruktionsarten zu Fassaden und Holzfassaden sowie deren charakteristische Optiken und Vorteile im Überblick:

Als häufigste Konstruktionsart wird die Stülpschalung gewählt, die mittlerweile nicht nur in Skandinavien allgegenwärtig ist. Die Bretter werden waagerecht auf der Unterkonstruktion befestigt.
Das nächsthöhere Brett „stülpt“ sich jeweils über das darunterliegende. Damit ist gewährleistet, dass das Wasser ablaufen kann. Neue und moderne System können bzw. werden verdeckt befestigt. So wird die Optik noch mehr aufgewertet und Angriffspunkte für Feuchtigkeit minimiert.
Durch die feste Nut/Feder-Verbindung wird die klassische Stülpschalung zum dauerhaften Witterungsschutz Ihrer Fassade.
Ob als Keilspundprofil oder mit traditioneller Hohlkehle – hier dringt keine Feuchtigkeit ein.
Konstruktiven Holzschutz gewährleistet die Tropfkante, die das Regenwasser schneller ableitet.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei: ob als gehobelte Ausführung für naturbelassene Fassaden, oder mit fein gesägter Oberfläche für farbige Anstriche.


Vorzüge einer Stülpschalung:

  • Verdeckte Verschraubung möglich
  • Tropfkante
  • Mit feingesägter Oberfläche erhältlich – für bessere Haftung des Farbanstrichs durch höheren Farbauftrag

Eine weitere interessante Optik bietet die Boden-Deckel-Schalung. Bei dieser Fassadenbekleidung sind die Bretter vertikal so angebracht, dass über dem Abstand zwischen zwei "Bodenbrettern" ein drittes Brett als "Deckel" montiert wird. Die Bodenbretter werden also senkrecht und mit Zwischenraum auf die Unterkonstruktion genagelt. Die Optik der Holzfassade wird hierbei durch die Breite der Deckelbretter Holzfassade bestimmt.

Die Boden-Deckel-Schalung lässt sich optimal mit anderen Fassadenbekleidungen, wie z. B.: Glas- oder auch Aluminium kombinieren.

Die Leistenschalung verleiht Ihrem Gebäude ein gradliniges, modernes Erscheinungsbild. Sie kann sowohl horizontal als auch vertikal angebracht werden. Hierbei werden die Leisten auf Abstand montierten, sodass zwischen den Leisten Fugen entstehen, die der Fassade Tiefe verleihen. Die dahinterliegende Dämmebene wird mit einer Winddichtungsbahn gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt.

Mit der Kombination aus Leistenschalung und Pfosten-Riegel-Glaselementen lassen sich Gebäudehüllen mit moderner, lichtdurchfluteter und naturverbundener Architektur realisieren.

Die lebendige Optik der Schindelfassade verleiht jedem Gebäude eine faszinierende Ausstrahlung. Das handgespaltene Lärchenholz nimmt durch die Sonneneinstrahlung verschiedene Rot- und Brauntöne an, die der Fassade Tiefe und Charakter verleihen. Die robusten Schindeln werden von unten nach oben am Gebäude montiert und garantieren so einen optimalen Wetterschutz.

► Fassaden + Oberfläche: feingesägt – Eine Verarbeitung als Trend, bietet mehr Qualität und eine Verlängerung der Lebensdauer

  • eine feingesägte Oberfläche unterstreicht die kräftige Struktur des Holzes
  • auf dieser Oberfläche halten Farbbeschichtungen wesentlich länger als auf einer gehobelten
  • keine Verdichtung der obersten Holzschichten durch den Hobelvorgang
  • sorgt für eine sehr gute Verzahnung zwischen der Farbschicht und der Holzoberfläche
  • bis zu fünffach höhere Farbauftragsmenge und dadurch wesentlich längere Renovierungsintervalle

►Das ideale Fassadenholz - Douglasie

Warum Kompromisse eingehen — die Douglasie hat die besten Voraussetzungen für eine attraktive und dauerhafte Fassade:

  • auch in Deutschland weit verbreitete Holzart
  • schnell wachsende Holzart
  • hohe natürliche Dauerhaftigkeit (Resistenzklasse 3-4)
  • sehr geringe Neigung zur Wasseraufnahme
  • verzieht sich kaum infolge des Quellen und Schwindens
  • demzufolge geringe Rissbildung
  • idealer Anstrichträger — dadurch lange Haltbarkeit der Farbe
  • sehr deutliche Sichtbarkeit der Holzstruktur auch nach mehreren deckenden Anstrichen!

Tipp vom Profi - Dachüberstand als konstruktiver Holzschutz

In der modernen Hausbauweise oft vernachlässigt oder gar wegrationalisiert ist der Dachüberstand eine wichtige Konstante, die eine längere Haltbarkeit der darunterliegenden Fassade und zugehöriger Bauelemente sichert. Die Intervalle für Anstriche werden somit deutlich verlängert und erhebliche Kosten (unter anderem für Gerüst) eingespart.

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